Im Keller wird Wert auf schonenden Weinausbau gelegt. Schonendes Pressen mit wenig Druck ist selbstverständlich, wenig Feintrub und klarer Saft sind dabei das Ziel. Der Saft wird natürlich sedimentiert und mit so wenig Unruhe wie möglich belastet, um seine Aromen nicht zu gefährden. Die Vergärung erfolgt im Edelstahltank, gezügelt bei 18- 21° C und unter ständiger Kontrolle. Die Weine werden mit Hilfe von Trockenreinzuchthefen in Gärung gebracht. Ziel ist es, dass die Gärung nach 7-10 Tagen abgeschlossen ist. Die Weine werden gezielt abgestochen, so dass immer ein natürlicher Gehalt an Restzucker erhalten bleibt. Eine Lagerung auf der Feinhefe ist erwünscht, um dem Wein die Möglichkeit zu geben sich so natürlich wie möglich selbst zu klären. Die Weine nur einmal gepumpt, kurz vor der Füllung, wenn sie durch den Filter zum Füller gelangen. Sonst erfolgt der Transport mit Hilfe von Eimern, was bei der geringen Menge kein Problem darstellt.

Der Weinausbau erfolgt dann in Immervoll-Tanks. Sie ermöglichen gerade bei unseren geringen Mengen eine hohe Flexibilität – so lässt sich auch immer mit kleinen Mengen mal „etwas Neues ausprobieren.“

Bei unseren Rotweinen wird die Maische im Edelstahltank vollständig gezügelt vergoren und nach 7- 14 Tagen abgepresst. Nach kurzer Absetzzeit wird ein Teil zur Reifung auf das kleine Holzfass gegeben. Erwünscht ist es das gewisse Aromen (Röstaromen, Leder, Kaffee, Schokolade) in den Wein übergehen. Sie sollen den Wein allerdings nur küssen, niemals erschlagen.

Die Füllung erfolgt im zeitigen Frühjahr ohne jegliche Stabilisierungsmittel.